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Wunder der Natur am alten Truppenübungsplatz

22. August 2022 von Lisa Christoph

 

„Entdecken und Spaß haben an der Natur“, das stand am Mittwoch den 17.08.22 für 16 Kinder im Alter von 8-12 Jahren auf dem Programm. Gemeinsam mit der Referentin, Fr Winterer, von der Umweltstation Landshut und zwei Betreuerinnen vom Kreisjugendring Landshut entdeckten sie die Lebensräume Wiese und Wald.

 

WdN_Gruppenbild

Am Vormittag startete die Gruppe mit dem Lebensraum Wiese. Gemeinsam wurden Blumen gesammelt und nach Farben sortiert. Die Kinder lernten dabei, warum es so viele unterschiedliche Blütenformen gibt. Die eine Blüte ist eine Landebahn für Hummeln, die andere trägt nur die zierlichen Schmetterlinge. Damit die Blumen nicht umsonst gepflückt wurden, konnten die Kinder kleine Kunstwerke daraus gestalten. Mit den farbigen Blüten konnten - mal besser, mal schlechter - weißes Papier eingefärbt werden. Es wurde fleißig geklebt und gemalt. Ausgerüstet mit Becherlupen, durften die Kinder im Anschluss Insekten fangen und diese versuchen zu benennen. Die Mädchen und Jungen lernten unter anderem die Unterschiede zwischen einer Heuschrecke und einem Heupferd kennen. Weiter ging es mit dem Thema Bienen - dem Hobby der Referentin. Sie hat zu Hause Bienenvölker und erklärt den Kindern wie Honig entsteht und was zu einer Imker Ausrüstung gehört. Nach einer ausgiebigen Mittagspause mit Spiel und Spaß war der nächste Treffpunkt im Wald. Auf dem Weg dorthin mussten die Kröten und Frösche im nahegelegenen Tümpel bestaunt werden. Dabei wurden gleich die Unterschiede zwischen Fröschen, Kröten und Gelbbauchunken erläutert. Anschließend ging es weiter mit der Aufgabe ein Waldsofa zu bauen.

 

WdN_Rutschbahn
WdN_Unter_Bienen

Mit Teamarbeit ging es dann ans Werk. Stöcke und Äste wurden herbeigeschafft und schon entstand eine bequeme Sitzgelegenheit. Die Kinder hatten viel Spaß am Klettern, Rutschen und Arbeiten im Wald. Eine letzte Aufgabe wartete aber noch auf die Mädchen und Jungen. Sie durften in Zweierteams in den Beruf eines Försters hineinschnuppern. Der eine musste sich die Augen verbinden und wurde durch seinen Teampartner zu einem Baum geführt. Dort angekommen, durfte der blinde Mitspieler den Baum abtasten und daran riechen. Zurück am Startpunkt wurde die Augenbinde abgenommen und die Person musste den Baum wieder finden. Erschöpft, aber glücklich ging es am späten Nachmittag zurück. Die Kinder nehmen viele neue Eindrücke und neues Wissen mit nach Hause!

 

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